[Rezension] Passagier 23 | Sebastian Fitzek

Verlag: Droemer Knaur | Erschienen: 29.10.2015 | Seiten: Ca.426 | Preis*: Hardcover 19,99€ , Taschenbuch 9,99€, E-Book 9,99€

Klapptext
Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

Meine Meinung
Ich Liebe die Sebastian Fitzek Bücher, daher war ich sehr gespannt darauf Passagier 23 zu lesen. Zu Lesen wäre untertrieben, ich habe es verschlungen und es konnte mich echt begeistern. Allein der Prolog hat mir pure Gänsehaut verpasst. Die Geschichte ist so spannend, das man nicht mit dem Lesen aufhören kann. Man wird so da rein gezogen, das man meinen könnte man ist selber auf dem Schiff. Es war sehr Lesenswert. Sebastian Fitzek hat eine Art zu Schreiben, die mich immer wieder begeistert. Die Bücher sind so komplex, das man immer wieder in eine falsche Richtung gelockt wird. Das Buch war zwar komplex aber dennoch so locker und spannend geschrieben, das ich es nur einsaugen konnte. Es hat mich absolut gefesselt.
Was ich allerdings schade fand war das ich mit Martin Schwatz nicht warm werden konnte. Seine Geschichte hat mich berührt und er tat mir auch sehr leid. Aber oft konnte ich nicht nachvollziehen warum er jetzt so handelt. Ich kann es gar nicht richtig erklären, aber er war für mich ein leeres Blatt. Man konnte ihn einfach nicht greifen. Natürlich kann es daran gelegen haben, weil ich mich einfach nicht in seine Situation hinein versetzen konnte. Aber für mich war er leider einer der schwächeren Charaktere der Fitzek Bücher.
Dafür fand ich das Cover außergewöhnlich. Für mich Spiegelt es genau die Geschichte wieder. Traurig, düster und trotzdem ein kleiner Ausblick. Also Top, eines der Besten Cover.



Bewertung
Die Geschichte konnte mich absolut überzeugen, aber da ich mit dem Charakter nicht warm werden konnte, musste ich einen Stern abziehen. Trotzdem bekommt Passagier 23, 4 richtig gute Sterne von mir.





Die genannten Fakten sind der Website vom Droemer Knaur Verlag entnommen.

*Alle Preisangaben sind ohne Gewähr. Da sich Preise im Laufe der Zeit verändern.

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