[REZENSION] Die Stille vor dem Tod | Cody McFadyen

Verlag: Bastei Lübbe | Erschienen: 26.09.2016 | Seiten: 480 | Reihe//Teil: Smoky Barrett/5 | Preis: Hardcover 22,90 €

WARNUNG: Dies ist Teil fünf der Reihe. Könnte Spoiler enthalten.

Klapptext
Smoky Barrett ist zurück
An einem kalten Oktobertag werden Smoky Barrett und ihr Team nach Denver, Colorado, gerufen. Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky mit der Lösung des Falles beauftragt. Doch das Unheil ist weit größer, denn die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer.
Insgesamt drei Familien wurden in der gleichen Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. „Komm und lerne“, lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit  zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus.

Meine Meinung
Wir alle haben Sehnsüchtig auf Teil fünf der Smoky Barrett Reihe gewartet. Ich habe sogar im Vorfeld an der Leserunde #smokyisback vom Sebastian von Büchermonster teilgenommen, wo wir die erste vier Teile vorweg schon mal gelesen haben. Dann war es endlich soweit und ich hatte den fünften Teil endlich in meinen Händen. Natürlich habe ich sofort mit dem Lesen angefangen. Leider wurde ich bitter böse enttäuscht.
Der Anfang war so Schockierend das er schon total übertrieben gewesen ist. Es ist so viel auf einmal Passiert, dass es die totale Reizüberflutung gewesen ist. Leider war das alles auch sehr unglaubwürdig. Danach ging die Geschichte ziemlich wirr weiter. Wir haben sehr viele Rückblenden und befinden uns die meiste Zeit in der Gedankenwelt von Smoky. Ich habe es als sehr viel bla bla empfunden und wenig Handlung. Wir haben in diesem Teil kaum Action, die meiste Zeit sitzen sie Rum und Reden oder denken nach. Es war zwar sehr Interessant mal in die Psyche von Smoky einzutauchen, aber es war auch zu viel. So bei den letzten 150 Seiten gab es noch mal einen Aufschwung wo ich dachte na endlich, aber das war nix. 10 Seiten und dann ging es mit bla bla weiter. Bei mir sind auch noch sehr viele Fragen offen geblieben. Ich hatte das Gefühl das nichts so wirklich aufgeklärt wurde. Ich weiß nicht ob ich was überlesen habe oder so, aber es war sehr unbefriedigend.

Dadurch kamen auch die Charaktere viel zu kurz. Von Callie, Alan und Co. Bekommt man fast gar nichts mit, da sie kaum auftauchen. Wie gesagt wir befinden uns die meiste Zeit in Smokys Kopf. Doch viel näher konnte sie mir dadurch auch nicht gebracht werden. Ihre Gedanken schweifen immer wieder ab, was ich sehr anstrengend fand. Das Positive war wir Lernen eine andere Seite von James kennen. Das fand ich toll. Endlich wird mal gezeigt das auch er zu tiefen Gefühlen fähig ist, leider war das auch nur ein sehr kurzer Abschnitt.

Der Schreibstil hat mich dieses mal wahnsinnig gemacht. Ich weiß nicht ob es an der Gesamt Situation liegt, dass wir nur in Smokys Kopf sind oder an was anderem. Aber dieses mal ist mir das Lesen echt schwergefallen. Es war sehr düster und schwer geschrieben. Es hatte den Beigeschmack von was dunklem. Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen, aber ich hatte beim Lesen immer das Gefühl dass mir etwas auf der Brust sitzt.

Das Cover ist Perfekt. Es passt super in die Reihe und zum Buch. Da kann ich mich echt nicht beschweren.

Bewertung
Ich habe mich wirklich sehr schwer getan diesen Teil zu Bewerten, da es mir wirklich gar nicht gefallen hat. Es war einfach nicht Cody McFadyen. Ich habe zwar die Hoffnung das sollte noch ein Teil folgen einiges aufgeklärt wird, aber ich konnte es nicht besser bewerten. Die Stille vor dem Tod bekommt leider nur 2 Sterne von mir.
Die Reihe
Band 1: Die Blutlinie
Band 5: Die Stille vor dem Tod

Ich danke Lovelybooks und Bastei Lübbe für dieses Leseexemplar.

Die genannten Fakten sind der Website vom Bastei Lübbe Verlag entnommen

1 Kommentar:

  1. Das ist echt schade. Wobei ich schon mehrfach die Erfahrung gemacht habe , dass die MehrTeiler irgendwann aus Erinnerung bestehen, was auch ich dann langweilig finde.

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